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Zehn Fragen an: Karl-Heinz Deneke

1) Sind Sie gebürtiger Blomberger? Wenn nicht, wann sind sie zugezogen und warum?

Ich bin in Blomberg aufgewachsen, habe meine Existenz hier aufgebaut und meine Familie vor Ort.

2) Warum leben Sie in Blomberg?

Ich mag die Möglichkeiten, die man in der Naherholung hat. Man kann hier zum Beispiel Fahrradfahren oder die historische Altstadt erkunden. Außerdem lebe ich hier, wegen der vielen Erinnerungen, die ich an Blomberg habe.

3) Was gefällt Ihnen besonders an Blomberg?

Die historische Altstadt gefällt mir gut. Außerdem gefallen mir die Möglichkeiten der Naherholung gut, wie Fahrradfahren. Wie gesagt, ich fühle mich pudelwohl in Blomberg.

4) Sind Sie auch beruflich hier tätig?

Ich war fast 40 Jahre bei Phoenix Contact tätig und bin seit zwei Jahren im Ruhestand.

5) Wie bewerten Sie die Jobmöglichkeiten vor Ort?

Durch die Möglichkeiten, die Phoenix Contact, Synflex, die Blomberger Holzindustrie und viele Betriebe im Industriegebiet bieten, bewerte ich sie als sehr gut. Wer will und kann findet immer einen Job.

6) Was sagen Sie zum Bildungsangebot – also Schulen und Kindergärten?

Da sind wir in der Kernstadt sehr gut aufgestellt. Hier gibt es ein Schulzentrum mit Sekundarschule, Gymnasium und Pestalozzischule. Bei den Grundschulen sehe ich Probleme. Gerade als Istruper bin ich befangen und kritisiere, dass wir im Grundschulbereich zu wenig Angebote haben. Die Schulklassen sind meines Erachtens zu groß und gerade jetzt ist es wichtig, dass die Klassen kleiner sind. Da haben wir glaube ich einen Fehler gemacht, dass die Grundschule in Istrup nicht mehr existent ist.

7) Gibt es in Blomberg eine gute Infrastruktur und alle Angebote des täglichen Bedarfs für Menschen jedes Alters?

Das sehe ich zweigeteilt. Was Ärzte, Handwerksbetriebe und Apotheken angeht, sehe ich uns sehr gut aufgestellt. In den Dörfern allerdings ist die Infrastruktur beinahe zum Erliegen gekommen. Wir haben keine Geschäfte mehr, Dienstleistungen wie Post und Banken werden nicht mehr angeboten und in der Kernstadt gibt es keine öffentliche Toilette. Es ist also noch viel Luft nach oben.

8) Wie ist das Freizeitangebot für Erwachsene und Kinder?

Das ist in sportlicher und kultureller Hinsicht sehr gut. Wir haben viele Vereine in den Dörfern sowie in der Kernstadt.

9) Was halten Sie von den Möglichkeiten, die durch Vereine im sportlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereich geboten werden?

Wir stehen hier auf einem super Kunstrasenplatz in Istrup und ich verfolge seit der Eröffnung, dass hier jeden Tag andere Mannschaften in allen Altersklassen trainieren. Außerdem haben alle Vereine der Großgemeinde Blomberg hier Zutritt. Das ist ein super Angebot. Dazu kommen noch das Stadion und das Sportzentrum in Blomberg.

10) Gibt es auch Aspekte, die Ihnen hier weniger gut gefallen oder Sie als verbesserungswürdig erachten?

Man müsste wieder Politik für die Bürger machen. Prestigeprojekte müssten vernachlässigt werden, denn die Instandhaltung, zum Beispiel von Verkehrsinseln oder Friedhöfen, kommt speziell in den Ortsteilen zu kurz. Die Prestigeobjekte helfen uns da nicht weiter, also müssen wir mehr in Richtung Bürger machen. Da ist noch einiges möglich.

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