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Jörg Berten setzt in Maspe auf Gemeinschaft und Zusammenhalt

„Bei uns ist richtig was los“, spricht Ortsvorsteher Jörg Berten stolz von „seinem“ Maspe. Und wenn Berten das sagt, muss das so sein, schließlich stammt der Vater dreier Kinder gebürtig aus Reelkirchen. „1996 gab es dann aber einen guten Bauplatz für uns in Maspe und deshalb sind wir umgezogen“, berichtet das Ortsoberhaupt von pragmatischen Gründen für den Umzug.

In Maspe wohnend erklärte Jörg Berten dann eines Abends in geselliger Runde, dass er als Ortsvorsteher zur Verfügung stünde, falls sich kein anderer finde – und kurze Zeit später wurde er an sein gegebenes Versprechen erinnert.

Das ist mittlerweile aber auch schon einige Jahre her: Seit 2004 steht Berten nämlich den Dörfern Maspe, Siebenhöfen und Borkhausen vor und vertritt damit die Interessen von über 350 Menschen. Sich selbst charakterisiert Berten als jemanden, „der immer ein offenes Ohr für die Belange der Bürger hat und versucht, die Interessen von Jung und Alt zu kombinieren“.


Mittelpunkt des dörflichen Lebens ist in Maspe das Dorfgemeinschaftshaus. Hier finden traditionelle Veranstaltungen wie das Seniorenkaffeetrinken, der Klön- sowie der Spieleabend statt. Zudem steigen alle zwei Jahre Höhepunkte wie das Oktoberfest sowie Paddeln auf der Weser. Feste Bestandteile der Gemeinschaft im über 600 Jahre alten Maspe sind auch die Vereine. Maspe Aktiv, der SSV Maspe und der Dorfausschuss bieten weitere Aktionen und Fahrten an, das Rasenmäherteam kümmert sich darum, dass der Bereich rund um das Dorfgemeinschaftshaus in Schuss bleibt.

„Wichtig ist mir vor allen Dingen, dass bei uns auch weiterhin viel in Eigenregie gemacht wird und das Zusammenleben in der Gemeinschaft bei uns absolut unkompliziert und sehr angenehm ist und bleibt“, unterstreicht Jörg Berten. Und deshalb kann es auch schon mal vorkommen, dass der Masper „Chef“ bei einem Seniorennachmittag mit Kuchen im Gepäck aufkreuzt oder Zugezogene mit einem kleinen Präsent und warmen Worten persönlich begrüßt.

Als „besonders“ betitelt Jörg Berten vor allen Dingen den fertiggestellten Fußweg zwischen Tintrup und Maspe, der in enger Zusammenarbeit mit Tintrup und vielen helfenden Händen entstanden ist. Und auch die durch Ernst Illigens erstellte und 126 Seiten umfassende Dorfchronik kann sich absolut sehen lassen.

Bleibt abschließend nur noch, mit einem Märchen aufzuräumen: Den Beinamen „Seestadt“ erhielt Maspe 1932 nur aufgrund eines Aprilscherzes. Damals war im Blomberger Anzeiger eine Motorbootvorführung auf dem Masper Teich angekündigt – die natürlich nicht stattfand.