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Fachbereich 60 der Stadt Blomberg im Porträt

Der Fachbereich 60 der Stadt Blomberg ist zuständig für Bauen und Stadtentwicklung. Das Team besteht neben Fachbereichsleiter Frank Bischoff aus rund 30 weiteren Mitarbeitenden, die zu einem Teil direkt im Rathausnebengebäude am Marktplatz tätig sind und zum anderen Teil im städtischen Baubetriebshof – gewissermaßen als Außenstelle – arbeiten.

Hauptaufgaben existieren für den Fachbereich als klassisches Bauamt drei. Das sind:

  • Planen
  • Bauen
  • Infrastruktur

Konkret bedeutet das, dass sich die dafür zuständigen Mitarbeitenden um reine Verwaltungsaufgaben kümmern und dabei im Blick haben, was genau in der Großgemeinde Blomberg wie satzungstechnisch geregelt ist. Zu den Satzungen, die hierfür zurate gezogen werden, zählen unter anderem:

  • Straßenreinigungssatzung
  • Winterdienstsatzung
  • Gebührensatzungen
  • Baumschutzsatzung

Dazu kommt der technische Aspekt, der durch Fachleute wie Architekten und Ingenieure abgedeckt wird. Kernaufgaben hier: Planen, Bauen und Instandhalten – und das immer bezogen auf die städtische Infrastruktur. Diese städtische Infrastruktur setzt sich beispielsweise zusammen aus Straßen, Wegen, Spiel- und Sportplätzen, Friedhöfen, Grünflächen und Parkpaletten. Um das zu gewährleisten, hat der Fachbereich in der Vergangenheit eigene Kataster aufgebaut, die digital vorliegen.

Die Liste an Themen, die in den Verantwortungsbereich des Fachbereichs 60 fallen, ist aber noch länger. Teil davon sind auch:

  • Bauberatung
  • Unterschutzstellen von Denkmälern als Untere Denkmalbehörde
  • Energie, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität

Ebenso wichtig: das eigentliche und klassische Stadtplanen sowie die Bauleitplanung. Die Bauleitplanung bedeutet im konkreten Fall von Blomberg, dass aus Flächennutzungsplänen Bebauungspläne entwickelt werden, aus denen sich wiederum für den Bauherr Vorgaben ergeben. Selbstverständlich findet ebenfalls die Entwicklung von Bebauungsplänen für die heimische Industrie sowie für Gewerbe und Handwerk statt, wenn auf diesem Sektor Flächen beziehungsweise Erweiterungsflächen bebaut werden sollen.

Abschließend ist bereits der eingangs erwähnte städtische Baubetriebshof als Teil des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung zu nennen. Zu den originären Aspekten, die es durch den Baubetriebshof zu bearbeiten gilt, gehören:

  • Unterhaltung der städtischen Grünflächen, Parks, Straßen, Spielplätze, Sportplätze und Friedhöfe
  • Winterdienst
  • Leerung der Müllbehälter im öffentlichen Raum
Autor: Rouven Theiß 
Quelle: Rouven Theiß