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Was tun bei Krisen und Katastrophen?

Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine mit weltweiten Auswirkungen, aber auch verschiedene Umweltkatastrophen haben in der Vergangenheit gezeigt, dass es jederzeit und überall zu Not- oder Gefahrensituationen kommen kann. Es ist wichtig, auf solche Situationen vorbereitet zu sein und zudem zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist.

Die Stadt Blomberg arbeitet im Stab für außergewöhnliche Ereignisse aktuell intensiv an den Vorkehrungen zu einem möglichen Krisenszenario „Stromausfall/Blackout“. „Es geht nicht darum, Angst und Panik zu verbreiten oder zu Hamsterkäufen aufzurufen, sondern die Bürger*innen für den Krisenfall zu sensibilisieren, aufzuklären und vorzubereiten“, sagt Bürgermeister Christoph Dolle.

Auf den folgenden Seiten der Stadtverwaltung sowie des Kreises Lippe erhalten Sie gebündelt die aktuell wichtigen Informationen zur Prävention.

Mehr zu den Leuchttürmen

Anlaufstelle für Notfälle während eines Krisen- oder Katastrophenfalls sind die sogenannten Leuchttürme. Ein Leuchtturm wird dann eingerichtet, wenn ein länger anhaltendes, flächendeckendes Schadenereignis wie ein Stromausfall über mehrere Stunden hinweg auftritt. Vor Ort wird hilfesuchenden Bürger*innen ermöglicht, Notrufe an Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr abzusetzen. Außerdem werden Mitarbeitende der Stadtverwaltung oder Freiwillige der Feuerwehrlöschzüge in jedem Leuchtturm vertreten sein, um Hilfe zu leisten und Fragen zu beantworten. Die Leuchttürme dienen nicht als Aufenthaltsort oder Notunterkunft (siehe Wärmehallen), sondern der Informationsweitergabe. Bitte beachten Sie, dass die Einsatzbereitschaft der Rettungsfahrzeuge nicht behindert wird und halten die Zufahrten frei.

In Blomberg sind sogenannte Leuchttürme eingerichtet

  • Hauptwache Feuerwehr Blomberg, Nederlandstraße 10 (für die Ortsteile Kernstadt Blomberg, Maspe und Borkhausen)
  • Feuerwehrgerätehaus Großenmarpe, Neustadt 34 (für die Ortsteile Großenmarpe und Istrup)
  • Feuerwehrgerätehaus Cappel, Wehmekamp 4 (für die Ortsteile: Cappel, Brüntrup, Mossenberg-Wöhren und Kleinenmarpe)
  • Feuerwehrgerätehaus Eschenbruch, Dienstweg 2 (für den Ortsteil Eschenbruch)
  • Feuerwehrgerätehaus Herrentrup, Meinberger Straße 26 (für die Ortsteile Herrentrup, Höntrup, Reelkirchen, Wellentrup, Tintrup und Siebenhöfen)
  • Feuerwehrgerätehaus Donop, Am Kirchfeld 6 (für die Ortsteile Donop und Dalborn)

Für den Fall einer Energienotlage in der kalten Jahreszeit hat die Stadtverwaltung neben den Leuchttürmen Wärmehallen vorbereitet. Die Wärmehallen stehen den Bürger*innen ggf. als Notunterkünfte zur Verfügung.  

Vorgesehene Wärmehallen

  • Mehrzweckhalle Blomberg, Neue Torstraße 120
  • Grundschule Großenmarpe, Turnhallenstraße 9
  • Grundschule Reelkirchen, Fasanenweg 3

Welche Leuchttürme und Wärmehallen aktiviert werden, entscheidet die Stadtverwaltung individuell.

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