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Heiraten in Blomberg: Das sind die entscheidenden Tipps

Wer in Blomberg standesamtlich heiraten möchte, kann das an genau einem Ort tun: im Trauzimmer der Stadt Blomberg, das sich im ehemaligen Amtsgericht befindet.

Doch was gilt es genau zu beachten und welche Fristen müssen beispielsweise auf dem Weg zur Eheschließung eingehalten werden?

Um die einzelnen Schritte gut nachvollziehbar darzustellen, hat sich wieder Max Mustermann auf den Weg gemacht.

Kontakt mit dem Standesamt

Max Mustermann möchte standesamtlich heiraten. Auf der Website der Stadt Blomberg und im Blomberger Serviceportal verschafft er sich im Frühjahr einen ersten Überblick.

Kontaktdaten der beiden Blomberger Standesbeamtinnen findet er dort ebenfalls – und ruft kurzerhand im Standesamt an.

„Meine Freundin und ich möchten gerne an einem Freitag im Juli heiraten. Optimal wäre 10 Uhr“, hält er am Apparat fest.

Die Standesbeamtin erwidert, dass ein Termin noch frei sei und entsprechend reserviert werde. Zudem erklärt sie ihm, welche Unterlagen sie noch benötigt.

Unterlagen und Termin

Bei diesen Unterlagen handelt es sich um die Ausweisdokumente und die beglaubigten Ausdrucke aus den Geburtenregistern des jeweiligen Geburtsstandesamts.

Zudem, da Max Mustermann und seine Freundin gemeinsame Kinder haben, um die entsprechenden Geburtsurkunden.

Die Standesbeamtin und Max Mustermann vereinbaren noch einen Termin zur Anmeldung der Eheschließung, der einige Wochen nach dem Telefonat stattfindet.

Zu diesem Termin bringen die künftigen Eheleute die vereinbarten Dokumente mit. Anhand dieser Dokumente prüft das Standesamt die Ehevoraussetzungen der beiden.

Die Kosten für die Anmeldung der Eheschließung betragen 55 Euro, erfahren Max Mustermann und seine Freundin bei dem Termin.

Zusätzlich haben die künftigen Eheleute die Möglichkeit, ein Stammbuch zu erwerben. Das kostet zwischen 25 und 50 Euro.

Hochzeit im Blomberger Trauzimmer

An dem vereinbarten Hochzeitsdatum treffen sich Max Mustermann, seine Freundin, Trauzeuge und Trauzeugin sowie die Gäste pünktlich im ehemaligen Amtsgericht, wo sich das Trauzimmer befindet.

Die Standesbeamtin hat die persönlichen Stichpunkte in die Traurede eingebaut und nimmt die Trauung vor.

Nach rund 20 Minuten unterschreiben die Mustermanns die Niederschrift über die Eheschließung – und sind somit Eheleute.

Vor dem Gebäude werden die beiden von Familie und Freunden im Rahmen eines Sektempfangs beglückwünscht.

Reis o. ä. wird allerdings nicht gestreut: Das ist im früheren Amtsgerichtsgebäude verboten.