Asylbewerberleistungsgesetz

Ausländer*innen, die keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus in Deutschland besitzen, bekommen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Der Grund ist einfach: Diese Personengruppe hat durch den fehlenden dauerhaften Aufenthaltsstatus keinen Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitssuchende oder Sozialhilfe.

Beschreibung Asylbewerberleistungsgesetz

Ausländer*innen, die keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus in Deutschland besitzen, bekommen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Der Grund ist einfach: Diese Personengruppe hat durch den fehlenden dauerhaften Aufenthaltsstatus keinen Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitssuchende oder Sozialhilfe.

Das Asylbewerberleistungsgesetz beinhaltet Leistungen, um den Mindestunterhalt der entsprechenden Personen zu decken. Diese sogenannten Grundleistungen werden nach der Einreise maximal 18 Monate gewährt. Dabei handelt es sich um Sach- oder Barleistungen für:

  • Ernährung
  • Unterkunft
  • Kleidung
  • Gesundheits- und Körperpflege
  • Haushaltsgüter
  • Güter für den persönlichen Bedarf
  • Heizung

In Anspruch genommen werden können ergänzend dazu Leistungen zu Bildung und Teilhabe. Im Anschluss an die 18 Monate ist es möglich, sozialhilfeähnliche Leistungen zu beziehen. Das Asylbewerberleistungsgesetz richtet sich ausdrücklich nicht nur an Asylbewerber*innen, sondern auch an Ausländer*innen, die beispielsweise eine Duldung besitzen.